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YOGA - Ursprünge und Entwicklung

YOGA - Ursprünge und Entwicklung

Vor ungefähr zweitausend Jahren tauchte das Wort YOGA zum ersten Mal in Indien auf. Die yogischen Praktiken
sind vermutlich noch weitere zweitausend Jahre früher entstanden.

Mit den frühesten erschienenen Übersetzungen der Bhagavad Gita (Gesang des Erhabenen) um 1785 wurde
der Begriff YOGA wahrscheinlich zum ersten Mal im Westen erwähnt. Das Wort Yoga rief ausserhalb des indischen
Subkontinents, bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert hinein, Vorstellungen von exotischen Menschen hervor,
die die Befähigung zu den sagenhaftesten Körperverrenkungen besassen, welche ihnen übermenschliche
Macht über Zeit und Raum, Materie, sogar über den Tod verlieh.

Ein Sinneswandel entwickelte sich in den 30er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Hier wurde wohl ein
Meilenstein in der Evolution des menschlichen Bewusstseins gelegt. Verschiedene, begabte, glaubwürdige
Lehrer aus Indien brachen auf, um der übrigen Welt die yogischen Techniken der Körperübungen, der Atemkontrolle
und der geistigen Konzentration zu demonstrieren. Sie hatten nicht die Absicht, das Übernatürliche zu lehren,
sondern das unmittelbare Praktische des Yoga. Durch das grosse Engagement mehrer Lehrer über Generationen,
gilt der Yoga heute nicht länger als eine esoterische Praktik des Ostens, sondern wird von vielen Millionen
Menschen auf der ganzen Welt in deren Alltag integriert.

Das Umfeld in dem der Yoga zur Zeit praktiziert wird hat sich stark verändert. Es wird an Orten wie Universitäten,
Sportzentren, Gemeindezentren, Wellnesshotels, Krankenhäuser, Kliniken, Gefängnissen, öffentlichen Schulen
und einer grossen Anzahl von privaten Yogaschulen unterrichtet. Für viele Menschen gilt der Yoga heute als
eine Methode, den alltäglichen Stress zu bewältigen.